Vorgeschichte

Nach einer Rückenoperation im Januar 2007 konnte ich meinen Beruf als Arbeitspädagoge und Therapeut nicht mehr zu 100% ausführen. Mein Arbeitsplatz musste neu geplant werden, keine Wochenenden und Nachtdienste mehr. Auch die Spätschichten konnte ich nicht 8 Stunden durchhalten. Es bahnten sich Schwierigkeiten mit dem Dienstplan sowie dem Vorgesetzten und Arbeitgeber an. Der Anspruch an mich, meine Arbeit mit Patienten so auszuführen, wie ich es gewohnt war, scheiterte.
Die Konflikte am Arbeitsplatz häuften sich und ich fühlte mich von meinen Vorgesetzten diskriminiert und getadelt. Ich fühlte, dass ich eine unterschwellige Mobbingerfahrung machen musste, die nicht zum Aushalten war.
» Am 11.11. 2008 kam der Zusammenbruch (kein Karnevalsscherz). Jetzt lernte ich die ganze Maschinerie des Gesundheitswesens kennen, von einem Arzt zum anderen, ein Gutachten nach dem anderen, Ärger mit der Krankenkasse, dem Arbeitgeber und zwei Sterbefälle in der Familie. Mein Vater verstarb 2008 und mein jüngerer Bruder verstarb 2009 mit 51 Jahren an einem Herzinfarkt. Ich war dann froh, anschließend in der Klinik in Bad Arolsen meine Psychotherapie antreten zu können.